Disziplinen & Training
800 m: richtig einteilen
Beim 800-m-Lauf gewinnt nicht, wer am Start am schnellsten ist, sondern wer sich das Tempo gut einteilt. Mit ruhiger Atmung und einem gezielten Endspurt holst du die beste Zeit heraus.
Tempo einteilen statt Vollgas-Start
Der häufigste Fehler beim 800-m-Lauf: viel zu schnell starten. Die ersten 200 m fühlen sich leicht an, dann gehen aber oft die Kräfte aus. Besser ist ein gleichmäßiges Tempo, das du bis kurz vor das Ziel halten kannst.
Such dir ein Tempo, bei dem du noch sprechen könntest, aber spürst, dass du arbeitest. Die letzten 200 m kannst du dann steigern.
Ruhig und regelmäßig atmen
Eine gleichmäßige Atmung hilft, das Tempo durchzuhalten. Atme im Rhythmus deiner Schritte, ruhig und tief, nicht hektisch. Wer in Panik flach atmet, verliert schnell Kraft.
- Im festen Rhythmus ein- und ausatmen.
- Locker laufen, Schultern entspannt.
- Nicht aufschauen und das Tempo der anderen mitgehen, sondern dein eigenes laufen.
Der Endspurt
Wenn du dir das Tempo gut eingeteilt hast, bleibt für die letzte Runde noch Kraft. Steigere etwa ab den letzten 150 bis 200 m und laufe konzentriert bis hinter die Ziellinie durch.
Vorbereiten und einordnen
Für die 800 m hilft regelmäßiges, lockeres Laufen über mehrere Wochen. Baue dabei auch ein paar Tempoabschnitte ein. Die 800 m sind oft die Ausdauerstrecke für Mädchen in vielen Altersklassen, was bei dir gilt, legt die Schule fest.
Die Ausdauer zählt als einer der vier Bereiche. Wie deine Zeit in die Gesamtpunktzahl einfließt, zeigt der Bundesjugendspiele Rechner. Wie du dich gut vorbereitest, steht in unserem Trainingsplan.
Häufige Fragen
Wie teile ich mir die 800 m ein?
Starte nicht zu schnell, laufe ein gleichmäßiges Tempo, das du halten kannst, und steigere erst auf den letzten 150 bis 200 m zum Endspurt.
Wer läuft 800 m?
Die 800 m sind in vielen Altersklassen die Ausdauerstrecke für Mädchen. Welche Strecke für dich gilt, hängt von Alter und Geschlecht ab und legt die Schule fest.
Wie atme ich beim Laufen richtig?
Ruhig und regelmäßig im Rhythmus der Schritte. Tiefe, gleichmäßige Atemzüge helfen, das Tempo durchzuhalten, hektisches flaches Atmen kostet Kraft.