Bundesjugendspiele Rechner

Ablauf & Organisation

Was sind die Bundesjugendspiele?

Die Bundesjugendspiele sind ein Sportfest, das zum Schulsport gehört und an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Gewertet wird in zwei Formaten, am Ende bekommt jedes Kind eine Urkunde.

Ein Sportfest im Rahmen des Schulunterrichts

Die Bundesjugendspiele sind eine Sportveranstaltung der Schulen. Sie finden im Rahmen des Unterrichts statt, meist an einem eigenen Tag auf dem Sportplatz oder in der Halle, und alle Klassen einer Schule machen mit. Es ist also kein Vereinswettkampf und keine freiwillige Zusatzveranstaltung, sondern ein Teil des Schulsports.

Wann die Spiele stattfinden und wie sie im Einzelnen ausgestaltet werden, entscheiden Land und Schule. Deshalb kann der Tag an zwei Schulen im selben Ort ganz unterschiedlich aussehen, obwohl dieselbe Wertung dahintersteht. Verbindliche Auskunft über den eigenen Termin gibt immer die Schule.

Drei Sportarten stehen zur Wahl

Die Bundesjugendspiele gibt es in drei Sportarten:

Welche Sportart durchgeführt wird, legt die Schule fest. Manche Schulen bieten über das Jahr verteilt auch mehrere an. Die Punktetabellen und Beispiele auf dieser Seite beziehen sich auf die Leichtathletik.

Zwei Formate: Wettkampf und Wettbewerb

Für die Wertung gibt es zwei Wege. Im Wettkampf wird jede Leistung über die offizielle Wertungstabelle des Deutschen Leichtathletik-Verbandes in Punkte umgerechnet. Für Sieger- und Ehrenurkunde gelten feste Punktgrenzen, die von Alter und Geschlecht abhängen und mit jedem Jahrgang steigen.

Im Wettbewerb, der vor allem in der Grundschule genutzt wird, gibt es keine feste Punktzahl. Dort zählt die Platzierung innerhalb der Vergleichsgruppe: Die besten 20 Prozent erhalten die Ehrenurkunde, die nächsten 50 Prozent die Siegerurkunde, die übrigen 30 Prozent die Teilnahmeurkunde. Beide Formate sind ausführlich im Beitrag Unterschied Wettkampf und Wettbewerb gegenübergestellt.

Die vier Bereiche der Leichtathletik

Im Wettkampf setzt sich die Gesamtpunktzahl aus einem Dreikampf zusammen: je einer Übung aus drei der vier Bereiche.

Viele Schulen lassen vier Übungen absolvieren und streichen anschließend das schwächste Ergebnis. Welche Übungen in welchem Alter vorgesehen sind, zeigt der Beitrag Disziplinen im Überblick.

Am Ende steht eine Urkunde

Es gibt drei Stufen: die Teilnahmeurkunde, die Siegerurkunde und die Ehrenurkunde. Letztere trägt die Unterschrift des amtierenden Bundespräsidenten. Wichtig für Kinder, die zum ersten Mal antreten: Niemand geht leer aus, jedes Kind bekommt eine Urkunde.

Wer vorher wissen möchte, welche Punktzahl die eigenen Ergebnisse ergeben und wie viel bis zur nächsten Stufe fehlt, kann das mit dem Bundesjugendspiele Rechner durchspielen.

Der Rechner ist ein inoffizielles Hilfsmittel. Verbindlich sind die Auswertung der Schule und die offizielle Wettkampfkarte des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

Häufige Fragen

Was sind die Bundesjugendspiele kurz erklärt?

Ein Sportfest der Schulen, das zum Schulsport gehört. Die Leistungen werden entweder in Punkte umgerechnet oder nach Platzierung gewertet, am Ende erhält jedes Kind eine Urkunde.

Wer nimmt an den Bundesjugendspielen teil?

Grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Schule. Wie die Spiele ausgestaltet werden und ob es Ausnahmen gibt, etwa bei einem ärztlichen Attest, regeln Land und Schule.

Welche Urkunden gibt es?

Die Teilnahmeurkunde, die Siegerurkunde und die Ehrenurkunde. Die Ehrenurkunde trägt die Unterschrift des amtierenden Bundespräsidenten.

Muss man alle Disziplinen machen?

Für die Wertung im Wettkampf zählen drei Übungen aus drei verschiedenen Bereichen. Viele Schulen lassen vier Übungen absolvieren und streichen das schwächste Ergebnis.