Bundesjugendspiele Rechner

Ablauf & Organisation

Dürfen Eltern bei den Bundesjugendspielen zuschauen?

Ob Familien am Wettkampftag dabei sein dürfen, regelt jede Schule selbst. Wer als Helfer mit anpackt, ist dagegen fast überall willkommen.

Zuschauen: die Schule entscheidet

Ob Eltern bei den Bundesjugendspielen zuschauen dürfen, ist nicht bundesweit geregelt. Es handelt sich um eine schulische Veranstaltung, und die Schule legt fest, wie der Tag abläuft. Manche Schulen laden Familien ausdrücklich ein, andere halten den Wettkampf bewusst klein, etwa weil das Sportgelände wenig Platz für Zuschauer bietet oder der Ablauf eng getaktet ist.

Verlässlich erfahren Sie das nur an einer Stelle: im Elternbrief oder direkt bei der Sportlehrkraft oder Klassenleitung. Fragen Sie früh nach, denn viele Schulen suchen gleichzeitig Helfer und planen mit den Rückmeldungen. Wie so ein Wettkampftag üblicherweise aufgebaut ist, steht unter Ablauf der Bundesjugendspiele.

Helfen: welche Aufgaben es gibt

An vielen Schulen tragen Eltern den Tag mit. Ohne Helfer wären mehrere Stationen parallel kaum zu betreuen. Typische Aufgaben sind:

Wer eine Station übernimmt, bekommt vorher eine kurze Einweisung. Halten Sie sich genau daran, auch wenn Sie es aus dem Verein anders kennen. Gemessen und notiert wird nach den Vorgaben der Schule, und bei Zweifelsfällen, etwa einem möglichen Übertreten im Weitsprung, entscheidet die Lehrkraft und nicht der Helfer.

Praktisch und fair zugleich: Lassen Sie sich möglichst nicht der Riege des eigenen Kindes zuteilen. Das erspart beiden Seiten Diskussionen über Messungen und macht den Tag entspannter.

So verhalten Sie sich am Rand

Zuschauen tut Kindern gut, solange es sich nicht wie eine Prüfung anfühlt. Ein paar Punkte helfen dabei:

Nach einem missglückten Versuch braucht ein Kind Zuspruch, keine Fehleranalyse. Wer vor lauter Aufregung blockiert, findet Hinweise unter Nervosität bewältigen. Wie Sie die Vorbereitung zu Hause ohne Druck begleiten, steht unter Als Eltern beim Üben helfen.

Nach dem Wettkampf: Ergebnisse einordnen

Am Ende des Tages bringt das Kind seine Wettkampfkarte mit. Jede Leistung wird über die Wertungstabelle in Punkte umgerechnet, gewertet werden die drei besten Bereiche aus Sprint, Sprung, Wurf oder Stoß und Ausdauer. Wer wissen möchte, wie nah die Punktzahl an der nächsten Urkundenstufe liegt, trägt die Werte in den Bundesjugendspiele Rechner ein. Er zeigt auch, welche Weite oder Zeit für die Sieger- oder Ehrenurkunde noch gefehlt hätte.

Denken Sie dabei daran, dass jedes Kind eine Urkunde bekommt, mindestens die Teilnahmeurkunde.

Der Rechner ist ein inoffizielles Hilfsmittel. Verbindlich sind die Auswertung der Schule und die offizielle Wettkampfkarte des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.

Häufige Fragen

Dürfen Eltern bei den Bundesjugendspielen zuschauen?

Das entscheidet jede Schule selbst, eine bundesweite Regel gibt es nicht. Manche Schulen laden Familien ein, andere führen den Wettkampf ohne Publikum durch. Fragen Sie im Elternbrief oder bei der Sportlehrkraft nach.

Welche Aufgaben übernehmen Eltern als Helfer?

Häufig messen oder stoppen sie an einer Station, tragen Ergebnisse in die Wettkampfkarten ein, begleiten eine Riege, bauen Geräte auf und ab oder geben Getränke aus. Vor dem Einsatz gibt es eine kurze Einweisung.

Darf ich mein eigenes Kind messen?

Ob das erlaubt ist, legt die Schule fest. Angenehmer für alle Beteiligten ist es, an einer anderen Station oder bei einer anderen Riege zu helfen. So kommen erst gar keine Diskussionen über die Messung auf.

Darf ich am Wettkampftag fotografieren?

Nur wenn die Schule es erlaubt. Aufnahmen, auf denen fremde Kinder zu sehen sind, gehören ohne Einwilligung der Eltern weder ins Internet noch in Klassenchats.