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Disziplinen & Training

Weitsprung: Tipps für mehr Weite

Beim Weitsprung entscheiden Anlauf, Absprung und Landung über die Weite. Mit ein paar einfachen Punkten holt man auch ohne Vereinstraining mehr heraus.

Der Anlauf: gleichmäßig und kontrolliert

Der Anlauf ist die Basis für einen guten Sprung. Wichtiger als pure Geschwindigkeit ist, am Absprungbalken sicher und ohne Bremsen anzukommen.

Wer schon beim Sprint gut ist, hat hier einen Vorteil. Mehr dazu im Beitrag Punkte schnell verbessern.

Der Absprung: aktiv nach oben

Ein guter Absprung bringt die meiste Weite. Springe nicht nur nach vorne, sondern auch ein Stück nach oben.

Übe den Absprung erst aus wenigen Schritten. So bekommst du ein Gefühl für das richtige Bein und den Rhythmus, bevor du den vollen Anlauf nimmst.

Die Landung: weit nach vorne

Bei der Landung zählt der hinterste Punkt, den du berührst. Deshalb solltest du die Beine möglichst weit nach vorne strecken.

Sicher üben

Springe nur in eine gut aufgelockerte Sandgrube und wärme dich vorher auf. Ein paar Steigerungsläufe und lockere Sprünge bereiten die Muskeln vor und schützen vor Zerrungen. Wenn du wissen willst, welche Weite du brauchst, hilft der Bundesjugendspiele Rechner: Er rechnet aus deinem Alter zurück, welche Weite für Sieger- oder Ehrenurkunde noch fehlt.

Häufige Fragen

Mit welchem Bein springt man beim Weitsprung ab?

Mit dem stärkeren Bein. Probiere beide aus: Das Bein, mit dem du dich kräftiger nach oben drücken kannst, ist dein Absprungbein.

Wie lang sollte der Anlauf sein?

Für die Schule reichen meist 10 bis 14 Schritte. Wichtiger als die Länge ist, dass du den Balken sicher und ohne Bremsen triffst.

Wie kann ich kurzfristig mehr Weite schaffen?

Achte auf einen aktiven Absprung nach oben und eine weite Landung mit gestreckten Beinen. Schon das bringt oft einige Zentimeter mehr.