Bundesjugendspiele Rechner

Punkte & Wertung

2000 m und 3000 m: welche Zeit je Jahrgang?

Auf der langen Ausdauerstrecke steht in jedem Jahrgang eine andere Zeit vor der Ehrenurkunde. Diese Übersicht rechnet sie ab 10 Jahren aus und zeigt, wo die Distanz wechselt.

Die Serie beginnt erst mit 10 Jahren

Im Bereich Ausdauer steht neben der kurzen Strecke (800 Meter bei den Mädchen, 1000 Meter bei den Jungen) ab 10 Jahren eine lange Strecke zur Wahl. Für 8- und 9-Jährige gibt es sie nicht, deshalb fehlen diese beiden Zeilen unten.

Dazu wechselt die lange Strecke mitten in der Serie die Distanz: Mädchen laufen von 10 bis 15 Jahren 2000 Meter und ab 16 Jahren 3000 Meter, Jungen von 10 bis 13 Jahren 2000 Meter und ab 14 Jahren 3000 Meter. Zeilen über diesen Wechsel hinweg lassen sich nicht vergleichen, weil dahinter zwei verschiedene Wertungstabellen stehen. Für die kurze Strecke ist dieselbe Rechnung in 800 m und 1000 m je Jahrgang durchgeführt.

Gerechnet wurde wie dort: ein Drittel der Ehrenurkunde-Grenze des Jahrgangs, aufgerundet, und dazu die langsamste Zeit, die dieses Drittel noch bringt. Die Annahme dahinter sind drei gleich starke Bereiche.

Die nötige Zeit Jahrgang für Jahrgang

AlterMädchenZeitJungenZeit
102000 m10:082000 m9:58
112000 m9:442000 m9:25
122000 m9:222000 m8:55
132000 m9:082000 m8:34
142000 m9:013000 m12:53
152000 m8:543000 m12:16
163000 m13:563000 m11:43
173000 m13:473000 m11:20
183000 m13:373000 m10:58
193000 m13:373000 m10:38

Bei den Jungen gilt der Wert für 19 Jahre auch für den Jahrgang 20 und älter. Die beiden Geschlechterspalten stehen nur nebeneinander, gegeneinander lesen lassen sie sich nicht: Zeiten aus verschiedenen Tabellen sind keine Vergleichswerte.

Wie viel ein Jahrgangswechsel kostet

Zieht man die Zeilen innerhalb einer Distanz voneinander ab, ergibt sich ein klares Bild:

Die Zahlen folgen den Punktgrenzen aus dem Punktespiegel, nachzulesen in 2000 m und 3000 m: Zeiten und Punkte. Warum die Staffelung genau so verläuft, steht in den Unterlagen nicht; eine Begründung dazu wäre geraten.

Was die Tabelle nicht hergibt

Drei Einschränkungen gehören dazu. Erstens zählt aus dem Bereich Ausdauer ohnehin nur ein Ergebnis, egal wie viele Läufe jemand absolviert. Zweitens ist das Modell mit drei gleich starken Bereichen selten die Wirklichkeit: Wer im Sprung oder Wurf viele Punkte holt, darf im Lauf über der angegebenen Zeit bleiben, und umgekehrt. Drittens folgt aus diesen Zeiten nicht, ob die lange oder die kurze Strecke die bessere Wahl ist. Das lässt sich nur über die eigenen realistischen Zeiten beantworten, wie in Ausdauerzeiten umrechnen beschrieben. Welche Strecke im Unterricht überhaupt angeboten wird, legt die Schule fest.

Für die eigenen Ergebnisse gibt es den Bundesjugendspiele Rechner: Alter, Geschlecht und die bisherigen Leistungen eintragen, und er zeigt die Punkte je Disziplin, die Gesamtpunktzahl und die Urkundenstufe. Er rechnet auch zurück, welche Zeit bis zur nächsten Stufe noch fehlt.

Alle Zeiten sind aus den Wertungstabellen zurückgerechnet und dienen der Orientierung. Verbindlich ist die Auswertung der Schule beziehungsweise die offizielle Wettkampfkarte des DLV.

Häufige Fragen

Warum fehlen 8 und 9 Jahre in der Tabelle?

Weil die lange Ausdauerstrecke erst ab 10 Jahren zur Wahl steht. In diesen beiden Jahrgängen gibt es im Bereich Ausdauer nur die kurze Strecke über 800 beziehungsweise 1000 Meter.

Reicht eine dieser Zeiten allein für die Ehrenurkunde?

Nein. Gewertet werden drei Bereiche zusammen. Die Zeit deckt rechnerisch ein Drittel der Punktgrenze ab, die übrigen zwei Drittel müssen aus Sprint, Sprung oder Wurf kommen.

Warum wird die geforderte Zeit beim Wechsel auf 3000 m plötzlich langsamer?

Weil die Strecke länger ist. 3000 Meter haben eine eigene Wertungstabelle, deren Zeiten naturgemäß höher liegen. Ein Vergleich mit der 2000-m-Zeile des Vorjahres ergibt deshalb keinen Sinn.

Gelten die Zeiten auch für die Siegerurkunde?

Der Rechenweg ist derselbe, nur mit der niedrigeren Siegerurkunde-Grenze des Jahrgangs. Die nötigen Zeiten fallen dann entsprechend langsamer aus.